Vitamin D (25-OH)
Systematic Review 2025: niedriges Vitamin D signifikant mit Depression assoziiert. Beteiligt an der Serotonin-Synthese. In der funktionellen Medizin werden Optimalwerte von 40–60 ng/ml diskutiert. Vitamin D im Detail
Vitamin B12 und Folat (B9)
Review 2025 (24 Studien): Mangel kann die Neurotransmitter-Biosynthese reduzieren und Homocystein erhöhen. B12 unter 400 pg/ml und Folat unter 5 ng/ml werden in der funktionellen Medizin als suboptimal diskutiert.
Homocystein
Erhöhte Werte bei B12-/Folat-Mangel. Homocystein wird ein neurotoxisches Potenzial zugeschrieben. Kann kognitive Funktion und Stimmung beeinflussen.
TSH, fT3, fT4 (Schilddrüse)
Hypothyreose kann Depression imitieren: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Brain Fog. Subklinische Schilddrüsenprobleme werden oft übersehen. TSH im Detail
Ferritin und Eisenstatus
Eisenmangel auch ohne Anämie kann Fatigue, kognitive Einschränkung und depressive Verstimmung verursachen. Ferritin unter 30 µg/l gilt in der funktionellen Medizin als suboptimal. Ferritin im Detail
CRP (C-reaktives Protein)
Chronische niedriggradige Entzündung korreliert mit therapieresistenter Depression. Neuroinflammation als Forschungsfeld wächst. CRP im Detail
Testosteron
Bei Männern: niedriges Testosteron mit Antriebslosigkeit, Stimmungstief und Libidoverlust assoziiert. Bei Frauen kann es im Wechseljahreskontext relevant sein.
Cortisol
Stresshormon, bei Depression oft dysreguliert. Kann sowohl erhöht (chronischer Stress) als auch erniedrigt (Erschöpfung) sein. In der ganzheitlichen Medizin wird die Nebennierenfunktion als wichtiger Faktor gesehen.
Magnesium
Magnesiummangel wird mit Depression assoziiert. Beteiligt an über 300 enzymatischen Reaktionen. Die Serummessung bildet den intrazellulären Status nur begrenzt ab.
Lithium
Neuroprotektives Spurenelement. Niedrigdosis-Lithium wird zunehmend in der Forschung und ganzheitlichen Medizin diskutiert. Lithium-Blutwert · Niedrigdosis-Lithium