Was testen bei Depression und depressiven Symptomen?

Eine vorsichtige Checkliste für körperliche Mit-Faktoren, die depressive Symptome begleiten oder verstärken können. Sie ersetzt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Abklärung.

Depression

Checkliste

Depression

Basis und Versorgung

Diese Werte können körperliche Mit-Faktoren bei Stimmung, Energie und Konzentration sichtbar machen.

Hormone, Entzündung und Stoffwechsel

Diese Werte sind besonders wichtig, wenn Stimmung, Schlaf, Gewicht, Libido oder Entzündung zusammenkommen.

Warum diese Werte zusammen?

Einzelne Blutwerte erzählen selten die ganze Geschichte. Hier erfährst du, warum jeder Wert in dieser Checkliste steht.

01

Kleines Blutbild, Ferritin und Eisenstatus

Blutbildung und Eisenspeicher können Müdigkeit, Belastbarkeit und kognitive Symptome berühren.

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02

Vitamin B12 / Holo-TC, Folat, Homocystein und MMA

B-Vitamin-Kontext ist bei Nerven, Blutbild und Homocystein relevant.

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03

Vitamin D und Magnesium

Versorgungswerte können Gesprächspunkte sein, erklären depressive Symptome aber nicht allein.

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04

TSH plus fT4/fT3

Schilddrüsenprobleme können depressive Symptome, Müdigkeit, Gewicht und Brain Fog imitieren.

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05

CRP und HbA1c

Entzündungs- und Stoffwechselkontext kann bei Energie, Prävention und Verlauf relevant sein.

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06

Cortisol

Kein Stress-Score, aber bei klarer Nebennieren-/Hypophysen-Frage fachlich besprechbar.

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07

Testosteron, SHBG, Prolaktin und Lithium

Nur im passenden Kontext sinnvoll: Libido, Medikamente, Hypophyse, Verlauf und fachliche Einordnung.

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Gute Sätze für dein Arztgespräch

  • Wurden Schilddrüse, Eisenstatus, B12/Folat, Vitamin D, CRP und HbA1c wirklich geprüft?
  • Welche Medikamente, Psychopharmaka, Hormonpräparate oder Schilddrüsenmedikamente nehme ich?
  • Gibt es Schlafprobleme, Wechseljahre, Zyklusveränderungen, Libidoverlust oder Gewichtsveränderung?
  • Welche Symptome gehören psychisch/psychiatrisch abgeklärt und welche körperlichen Mit-Faktoren fehlen noch?

„In range" heißt nicht fertig

Bei depressiven Symptomen ist ein unauffälliger Einzelwert nicht das Ende der Einordnung. Entscheidend ist, ob die passenden Werte gemeinsam mit Symptomen, Medikamenten, Schlaf und Verlauf betrachtet wurden.

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Bitte nicht abwarten bei

  • Suizidgedanken oder Selbstgefährdung
  • akute schwere depressive Krise
  • Verwirrtheit, Ohnmacht oder plötzliche Wesensveränderung
  • Brustschmerz, Atemnot oder starke neue Schwäche

Quellenbasis

Diese Checkliste nutzt offizielle Gesundheitsinformationen und Leitlinien. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose und enthält keine Therapie- oder Supplement-Dosierung.

Welche Werte passen zu dir?

Der Blutwerte-Check erstellt dir eine persönliche Empfehlung basierend auf deinen Symptomen, deinem Geschlecht und deiner Lebenssituation.

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